Christian Planer
A-Z
Adrenalin...
der härteste
Gegner in einem
Finale, da
heisst es, Ruhe
bewahren. Klingt
schwierig, ist
es auch!
Blau...
ist die Farbe,
die einen
Grossteil meines
Umfelds prägt.
Eigentlich kann
ich es nicht
mehr sehen, doch
was soll ich
meinem
Unterbewusstsein
schon
entgegensetzen.
Champignonschnitzel...
mit Reis, die
Grösste meiner
Leibspeisen!
Meine Kochkünste
und meine Zeit
reichen aber
leider nur für
Nudeln mit
Fertigsauce.
Didjeridoo...
das
traditionelle
Musikinstrument
aus Australien
habe ich mir
2004 bei einem
Aufenthalt
während des
Weltcups in
Sydney besorgt.
Töne der
verschiedensten
Arten bekomme
ich schon raus,
schön ist aber
einzig und
allein nur das
Instrument.
Entscheidungen...
fälle ich
ungern. Ich
lasse mir am
liebsten alles
bis zum letzten
Abdruck offen.
Wenn dann aber
eine
Entscheidung
unausweichlich
ist, stehe ich
dazu.
Feilen…
hieß es am
Beginn meiner
Ausbildung zum
Büchsenmacher.
Wochenlanges
sich ärgern weil
eine Fläche
eines
Metallstücks
nicht plan
wurde, oder man
die zweite
Fläche nicht in
den Winkel zur
ersten bekam
(sollte ja ein
Würfel werden…).
Schlussendlich
ist es wie
Radfahren, wenn
man den Dreh hat
geht es leicht
von der Hand.
Aus dieser
gewonnenen
Erfahrung ziehe
ich heute noch
Nutzen im
täglichen
Training.
Golf...
ist meine neu
gewonnene
Leidenschaft,
mit der ich am
zweitliebsten
meine Freizeit
gestalte. Meine
liebste
Leidenschaft?
Verrate ich
nicht...
Hundert…
ist die höchste
Ringzahl, die in
einer
Zehnerserie
erricht werden
kann. Sechs
davon in Serie
konnte ich schon
mal 2006 beim
int. Wettkampf
in München
erzielen.
Improvisieren...
für fast alle
Situationen, die
in einem
Wettkampf
vorkommen
können,habe ich
einen Plan. Hin
und wieder hilft
aber der beste
Plan nicht mehr
weiter, dann
hilft nur eins,
Improvisation!
Was man dafür
benötigt?
...Mut!
Jetlag...
eine unangenehme
Nebenerscheinung
bei vielen
meiner Reisen.
Ich werde mich
wohl nie daran
gewöhnen. Wenn
ich z.B. einen
Tag nach Ankunft
in Bangkok einen
Wettkampf
schiesse, mein
Körper und mein
Geist auf 3 Uhr
morgens
eingestellt
sind, hat dies
aber auch etwas
Reizvolles an
sich.
Kopfweh...
bekomme ich,
wenn Funktionäre
neuen Konzepten
nicht einmal
Beachtung
schenken,
geschweige diese
annehmen und
stattdessen viel
lieber den alten
und verstaubten,
weil einfacheren
Weg,
einschlagen. Ich
habe meine
Meinung schon
mehrmals
kundgetan,
bisher leider
vergeblich.
Meine Hoffnung
werde ich aber
nie aufgeben,
und, wer weiss,
vielleicht liest
jemand diesen
Absatz und macht
sich ernsthafte
Gedanken
darüber.
Leistungsgesellschaft...
für die
Gesellschaft
zählt meist nur
mehr und
immer
mehr Leistung.
Mir ist klar,
dass es in der
heutigen Zeit
nur mehr ein
„nach vorne“
geben darf, sei
es im Sport, in
der Wirtschaft
oder anderen
Bereichen. Was
ich jedoch nie
verstehen werde,
sind jene
Menschen, die
sogar aus den
kleinsten
Nichtigkeiten
auf dieser Welt
einen
persönlichen
Wettkampf mit
ihren Freunden
oder Kollegen
machen können.
Das Traurigste
dran: sie
vergessen sogar,
dabei ein
Mindestmass an
Menschlichkeit
und Höflichkeit
zu wahren.
Munition...
wer die
sagenumwobene
Kleinkalibermunition
sucht, die 8mm
Schussbilder am
laufenden Band
hervorzaubert,
hat sich damit
einem Lebenswerk
verschrieben.
Zur Beruhigung
für
Sportschützen,
die es trotzdem
nicht aufgeben
werden: Meine
KK-Munition, mit
der ich meine
bisherigen
Erfolge
einfahren
konnte, weist
eine
durchschnittliche
Schussbildgrösse
von 12,5 mm auf.
Muniton 2...
der teuerste
Aspekt im
Schießsport ist
die Munition.
Hier ein
Rechenbeispiel:
1
Stk.
Luftgewehrmunition
kostet ca.
€ 0,014
1
Stk.
Kleinkalibermunition
kostet ca.
€ 0,22
1
Stk.
Grosskalibermunition
kostet
ca. €
1,00
In einem Jahr
benötige ich im
Schnitt ca.
12.000 Stk.
Luftgewehrmunition,
25.000 Stk.
Kleinkalibermunition
und 12.000 Stk.
Grosskalibermunition
für Training und
Wettkämpfe. Das
gibt eine
Gesamtsumme von
€ 17.669,--
...da kann ich
nur ein grosses
DANKE an meine
Förderer und
Sponsoren
richten!!!
Notebook…
ist in der
heutigen Zeit
nicht mehr
wegzudenken.
Trainingsaufzeichnungen
zu führen und
Zielweganalysen
mit dem Scatt
gehören zu den
Hauptaufgaben
meines „Schleppi´s“.
Zum Abschalten
auf Wettkämpfen
dient er mir als
„Spielkonsole“.
Ordentlichkeit...
in Kaffeehäusern
werden hin und
wieder jene
abgepackten
Zuckerstückchen
mitserviert, die
mit den
Merkmalen
verschiedener
Sternzeichen
versehen sind.
Auf denen wird
„Ordentlichkeit“
als positives
Merkmal meines
Sternzeichens
(Stier)
angegeben, der
einzige Haken
daran, unter den
negativen
Merkmalen ist
auch „Faulheit“
zu finden.
Parmesan...
ein Muss auf
meinen Nudeln!
Quantität...
Schussanzahlen
in hoher
Quantität,
gepaart mit
Qualität, bilden
die Basis in
meinem Training.
Reisen…
ein Bestandteil
meines
derzeitigen
Lebens. Es ist
immer wieder
schön
wegzufahren,
aber meist noch
schöner wieder
nachhause zu
kommen.
Sommerspiele
2004... ein
besonderes
Kapitel in
meinem Leben!
Träume...
das Elixier des
Lebens. Meine
Erfolge begannen
immer mit einem
Traum. Wer nicht
träumen kann,
versäumt
Einiges.
Überfallen...
worden bin ich
2004 in
Liverpool, einem
Vorort von
Sydney. Seitdem
gehe ich nicht
mehr so
blauäugig durch
fremde Gegenden.
Es hatte aber
auch seine guten
Seiten, ich
besann mich
wieder auf die
wichtigen Dinge
im Leben. 2 Tage
später erreichte
ich meine bis
dahin beste
Platzierung mit
dem Luftgewehr
an einem
Weltcup, nämlich
Rang 7. Ich
würde sogar
sagen, dass
dieses Erlebnis
seinen Teil zum
Erfolg
beigetragen hat.
Verletzung
- Es war
einmal... ein
sonniger
Skitag, die
Pisten genial
und ich zügig
auf dem Weg nach
unten. Ein
traumhafter Tag
schien sich dem
Ende zu
neigen... bis,
eine unachtsame
Skifahrerin
meine Bahn
kreuzte. Das
Resultat: eine
ausgekegelte
Schulter, ein
Hubschrauberflug,
den ich leider
nicht geniessen
konnte und 3
Stunden
unvorstellbare
Schmerzen. Für
diejenigen von
Euch, denen eine
Schulterluxation
einmal
widerfahren
sollte (was ich
nicht hoffe),
gebe ich
folgende
Weisheit mit auf
den Weg: Ab dem
Augenblick, an
dem die Schulter
wieder
eingekegelt
wird, fühlt man
sich wie
neugeboren!
Walther...
die Marke in
Sachen
Sportwaffen und
zugleich mein
Ausrüster. Das
KK 300 und LG
300XT Anatomic
sind die beiden
Sportgeräte,
denen ich mein
vollstes
Vertrauen
schenke.
Xanthorrhoea...
keine Ahnung???
Guter Tipp:
Duden ;-)
Zielwasser...
Klischee im
Zielsport. Wir
Sportschützen
hören es nicht
gern, haben aber
alle genug
Humor, um selber
darüber zu
lachen. Mein
Zielwasser???
Coca Zero!